Mount Manager: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Option user ermöglicht es normalen Benutzern, das betreffende Dateisystem mit umount ab- und mit mount wieder anzumelden. Dazu ist ansonsten nur root in der Lage. Die user-Option ist vor allem für Medien sinnvoll, die oft gewechselt werden (Disketten, CD-ROMs). Wenn Sie user verwenden, gelten automatisch auch noexec, nosuid und nodev, sofern diese Einstellungen nicht durch die zusätzlichen Optionen exec, suid beziehungsweise dev geändert werden.     
 
Die Option user ermöglicht es normalen Benutzern, das betreffende Dateisystem mit umount ab- und mit mount wieder anzumelden. Dazu ist ansonsten nur root in der Lage. Die user-Option ist vor allem für Medien sinnvoll, die oft gewechselt werden (Disketten, CD-ROMs). Wenn Sie user verwenden, gelten automatisch auch noexec, nosuid und nodev, sofern diese Einstellungen nicht durch die zusätzlichen Optionen exec, suid beziehungsweise dev geändert werden.     
 
Datenträger dürfen nur von dem Benutzer wieder aus dem Dateisystem gelöst werden, der mount veranlasst hat.
 
Datenträger dürfen nur von dem Benutzer wieder aus dem Dateisystem gelöst werden, der mount veranlasst hat.
 
 
  
 
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Das "User Datagram Protocol" ist ein verbindungsloses Protokoll, d. h., es schickt im Gegensatz zu TCP die Datenpakete "auf gut Glück" zum Empfänger und vergisst sofort, was gerade geschah. Kommt ein Datenpaket nicht am Ziel an, wird es einfach übergangen. TCP würde in diesem Falle beim Absender nochmals nachfragen und dieser das fehlende Datenpaket erneut senden. UDP kommt z. B. bei Video- und Audio-Echtzeit-Übertragungen zum Einsatz.
 
Das "User Datagram Protocol" ist ein verbindungsloses Protokoll, d. h., es schickt im Gegensatz zu TCP die Datenpakete "auf gut Glück" zum Empfänger und vergisst sofort, was gerade geschah. Kommt ein Datenpaket nicht am Ziel an, wird es einfach übergangen. TCP würde in diesem Falle beim Absender nochmals nachfragen und dieser das fehlende Datenpaket erneut senden. UDP kommt z. B. bei Video- und Audio-Echtzeit-Übertragungen zum Einsatz.
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Aktuelle Version vom 10. Mai 2006, 20:46 Uhr


Mounten per OSD

Mounten per Webinterface

Mount Manager
Im Webinterface ist unter dem Menupunkt Config der Unterpunkt Mount Manager verfügbar (nur im Expert Webinterface). Mit Hilfe dieses Tool ist es möglich im Netzwerk freigebene Laufwerke auf der Dreambox verfügbar zu machen. So kann man auf Dreambox A die Filme von der Festplatte in Dreambox B gucken und umgekehrt. Ebenso ist es möglich von der Dreambox auf ein auf einem Windows PC freigegebenes Laufwerks zuzugreifen. Um diese Fuktionen zu nutzen, ist jedoch ein aktuelles Image notwendig (Stand 1.2006).

Ebenso ist die zentrale Vorhaltung von Daten auf einem NAS, wie dem Allnet 6200, denkbar. So kann man z.B seine mp3 oder jpg Dateien zentral ablegen und von allen Dreamboxen oder auch PCs darauf zugreifen.

Für die Personen die keine Festplatte in der Boxen haben, ist es ebenso denkbar das diese einen NAS als HDD mounten und so auch in die Vorzüge der Aufnahme kommen.

Auf dem Bild sind die Einstellungen für das gegenseitige Mounten zweier Dreamboxen zu erkennen. Allerdings muss der Samba Server angepasst werden. Die Serverangabe im Bild funktioniert nur mit der dort angegebenen smb.conf.

Zusammenhang zwischen smb.conf und Mount Manager
Folgende Angaben müssen auf der Server Box und der Client Box übereinstimmen:
  • IP Adresse Server Box = IP im Mount Manager
  • Filesystem = 3 bei Dreamboxen
  • z.B. [Filme] in smb.conf = Server Directory


Bugs

Sollte der Mount nach dem Hochfahren der Box (DM7000) trotz Automount nicht verfügbar sein, hilft vielleicht folgender Tip: Im Verzeichnis var/etc liegt eine Datei Names init . In dieser Nach

  • #!/bin/sh

folgendes einfügen

  • ifconfig eth0 192.168.123.200 up

natürlich die IP Adresse an die eigenen Bedürfnisse anpassen!

Optionen

Filesystem Type

Hier die Art des Freigegebenen Laufwerkes eintragen

  • 0 = NFS
  • 1 = CIFS (ein von Windows freigegebener Ordner)
  • 2 = DEVICE (Hardware an bzw. in der Box. Z.B. die Festplatte oder ein USB Stick)
  • 3 = SMBFS (ein von einer DM7000 freigegebener Ordner)

Auto Mount

Der Aktivieren der Auto Mount funktion bewirkt, dass das angegebene Laufwerk nicht manuell eingebunden werden muss, sondern automatische beim starten der Box. Diese Funktion funktioniert derzeit nicht.

Client Directory

Hier muss der Pfad auf der Box angegeben werden, unter dem das gemountet wird. Man sieht das also unter diesem Pfad den Inhalt des gemounteten Laufwerkes. Die Eingabe muss in diesem Stil erfolgen z.B.

  • /mnt/nfs

IP

Hier die IP Adresse des Servers eingeben

Server Directory

Unter Server Directory muss das auf dem Server freigegebene Verzeichnis angegeben werden. Die Eingabe muss in disem Stil erfolgen z.B.

  • /hdd/movie (für eine NFS-Freigabe)
  • Festplatte (für eine SMB-Freigabe)

sync

Diese Option bewirkt, dass Änderungen sofort gespeichert werden, anstatt sie für einige Sekunden im RAM zwischenzuspeichern und erst später auf den Datenträger zu übertragen. sync minimiert die Gefahr des Datenverlusts, wenn Sie einen Datenträger (Diskette, USB Memory Stick) irrtümlich ohne umount entnehmen beziehungsweise die Kabelverbindung lösen. sync hat allerdings den Nachteil, dass das Schreiben von Daten je nach Datenträger viel ineffizienter (langsamer) erfolgt. Insbesondere bei manchen USB-Sticks kann sich die Geschwindigkeit um den Faktor zehn und mehr reduzieren.

atime

Immer wenn auf eine Datei zugegriffen wird, die atime auf Aktuelle Zeit setzen

execm

noexec

Die Optionen exec beziehungsweise noexec legen fest, ob auf dem Dateisystem befindliche Programme unter Linux ausgeführt werden dürfen oder nicht. Bei den meisten Dateisystemen gilt per Default die Einstellung exec. Sicherheitsbewusste Administratoren werden für CD-ROM-, DVD- und Diskettenlaufwerke aber die Option noexec angeben. Wenn Sie die Option user verwenden, gilt per Default noexec. Das kann durch eine exec-Option wieder geändert werden.

ro

ro (read-only) bedeutet, dass Dateien nur gelesen, aber nicht verändert werden dürfen. Per Default gilt für die meisten Dateisystemtypen rw (also read-write)

rw

users

Diese Option hat dieselbe Bedeutung wie user, aber mit einem kleinen Unterschied: Jeder Benutzer darf mit users gekennzeichnete Datenträger wieder aus dem Dateisystem entfernen (umount). Mit anderen Worten: users erlaubt es, dass der Benutzer A mount ausführt und der Benutzer B später umount aufruft ===nolock=== Deaktiviert das Sperren von Dateien. Diese Einstellung wird gelegentlich für die Verbindung zu einem alten NFS-Server benötigt. Die Option user ermöglicht es normalen Benutzern, das betreffende Dateisystem mit umount ab- und mit mount wieder anzumelden. Dazu ist ansonsten nur root in der Lage. Die user-Option ist vor allem für Medien sinnvoll, die oft gewechselt werden (Disketten, CD-ROMs). Wenn Sie user verwenden, gelten automatisch auch noexec, nosuid und nodev, sofern diese Einstellungen nicht durch die zusätzlichen Optionen exec, suid beziehungsweise dev geändert werden. Datenträger dürfen nur von dem Benutzer wieder aus dem Dateisystem gelöst werden, der mount veranlasst hat.

intr

Ermöglicht, dass die NFS-Anfragen unterbrochen werden können, wenn der Server ausfällt oder nicht erreicht werden kann

soft

hard oder soft legt fest, ob das Programm, das über eine NFS-Verbindung eine Datei verwendet, anhalten und auf den Server warten soll (hard), bis dieser wieder online ist, wenn der Host, der das exportierte Dateisystem liefert, nicht zur Verfügung stellt oder einen Fehler meldet (soft). Wenn Sie hard festlegen, können Sie den Prozess des Wartens auf eine NFS-Verbindung nicht unterbrechen, es sei denn, Sie haben ebenfalls die Option intr festgelegt. Wenn Sie die Option soft bestimmen, können Sie eine weitere timeo=<value> Option einstellen, wobei <value> die Zeit (in Sekunden) festlegt, die vergeht, bevor ein Fehler gemeldet wird.

udp

Das "User Datagram Protocol" ist ein verbindungsloses Protokoll, d. h., es schickt im Gegensatz zu TCP die Datenpakete "auf gut Glück" zum Empfänger und vergisst sofort, was gerade geschah. Kommt ein Datenpaket nicht am Ziel an, wird es einfach übergangen. TCP würde in diesem Falle beim Absender nochmals nachfragen und dieser das fehlende Datenpaket erneut senden. UDP kommt z. B. bei Video- und Audio-Echtzeit-Übertragungen zum Einsatz.




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