LAN-Verbindung

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Allgemeines

Jede Dreambox verfügt über einen LAN-Anschluss, mit dem man die Box mit einem Rechner verbinden oder in ein Netzwerk einbinden kann. So ist es auch möglich, die Box am Internet anzuschließen, um so von überall auf diese zugreifen und z.B. einen Timer programmieren zu können.

Verwendetes Protkoll: TCP/IP

Bei der IP-Adressvergabe sind grundsätzlich IP-Adressen aus den gemäß RFC1918 privaten Adressbereichen zu benutzen.
Folgende sind private Adressbereiche:

  • 10.0.0.0 - 10.255.255.255 | Subnetzmaske 255.0.0.0
  • 172.16.0.0 - 172.31.255.255 | Subnetzmaske 255.255.0.0
  • 192.168.0.0 - 192.168.255.255 | Subnetzmaske 255.255.255.0

Details zu Netzwerkgrundlagen werden noch ergänzt!

Benötigte Hardware

  • Netzwerkhardware (NIC) am PC:
    • 10/100/1000 MBit-Netzwerkkarte mit RJ45-Buchse wie an der Dreambox-Rückseite
      (Betrieb mit 10 MBit möglich, jedoch relativ langsam).
      • Die Buchse ist in ihrer Form mit einer ISDN-Buchse identisch
        (diese hat ebenfalls Stecker des Standards RJ45).
      • Wegen unterschiedlicher Adernbenutzung können 4 adrige ISDN-Kabel nicht für Netzwerkbetrieb genutzt werden!
  • LAN-Kabel:
    • Für eine direkte Verbindung des Receivers mit dem PC wird ein sog. cross-over oder zu deutsch gekreuztes Netwerkkabel benötigt (erkennt man an den durchsichtigen Stecker und an der umgekehrten Reihenfolge der Adernfarben)
    • Sollen weitere Clients im Netzwerk betrieben werden, benötigt man einen Switch (in DSL-Routern oder WLAN-Accesspoints meist bereits integriert). Die Clients werden dann mit sog. Patch-Kabeln (1:1 Belegung) am Switch/Hub angeschlossen.
    • Bei korrekter Verbindung müssen vorhandene Verbindungs-LEDs an der NIC oder alternativ am Switch leuchten.
Ein RJ45 Stecker

WARNUNG:

Wenn der Receiver über einen DSL- oder ISDN-Router in das Netzwerk eingebunden wurde, könnte bei fehler- oder lückenbehafteter Routerkonfiguration unerlaubter Zugriff von Außen ermöglicht werden! Abhilfe: Änderung des Standard-Passworts der Dreambox mit Telnet, Änderung des erlaubten Standard-Ports. (Experten)

Dreambox einstellen

  • Die Dreambox ist natürlich komplett für TCP/IP vorbereitet und muß nur über die Fernsteuerung eingestellt werden. Hierzu reicht die Beschreibung zum laden der Firmware/des Images im Handbuch. Demnach geht man per Menü ins Experten-Setup und dort zur Kommunikation und wählt LAN an.
  • Wählt man DHCP an, mag alles automatisch gehen; ohne DHCP mit selbst eingestellten Adressen geht es bestimmt. Die auf der Dreambox eingestellten Defaultwerte sind ok, solange man nicht parallel mit dem Internet verbunden ist. Es ist einfacher, an der Box die Einstellungen an den Rechner anzupassen. Siehe unten zum Auslesen am Rechner. Die IP-Adressen von Box und Rechner müßen natürlich verschieden sein, die Subnetzmaske(Netmask) dagegen ist bei beiden auf den gleichen Wert einzustellen.
  • Wenn die Dreambox über einen Router oder den Rechner auch am Internet hängt, sollte man sein Netz als lokales Netz konfigurieren, wie es im TCP/IP-Standard vorgesehen ist: xxx

Router: wenn hier DHCP (also die automatische IP Vergabe der angeschlossenen Rechner) aktiviert ist, die Dreambox jedoch eine feste IP erhalten hat, muß natürlich diese IP bei der Nummernvergabe durch den Router ausgeschlossen werden. Meist kann man im Router einen IP Bereich vergeben bzw. die Anzahl der Clients angeben. Beispiel: 3 PCs erhalten automatisch vom Router (mit der IP 192.168.1.1) über DHCP eine IP. Die Dreambox hat statisch zB die IP 192.168.1.10.

Also im Router DHCP aktivieren, Bereich 192.168.1.2 - 192.168.1.4. Evtl. die Anzahl '3' eingeben. Das sind drei notwendige IP-Adressen für die PCs. Somit wird ausgeschlossen dass die IP der Dreambox vergeben wird, und es zu Problemen kommt.

Q: Wofür verwendet man DHCP? A: Ein Beispiel: Einer der 3 PCs im obigen Beispiel ist ein Laptop, mit dem ich mich oft auch außerhalb der eigenen 4 Wände in ein Netz (z.B. Hotspot) einwählen will. Hierzu ist es in den allermeisten Fällen erforderlich, die automatische IP Vergabe (also DHCP) zu aktivieren. Wenn ich das so eingestellt habe, brauche ich an dieser Netzwerkkonfiguration im Regelfall nichts mehr verändern, auch wenn ich wieder daheim in meinem eigenen Netz 'surfe'.

Rechner einstellen

Die Bedienung ist natürlich bei jedem Betriebssystem anders. Hier mal wie in der Dreambox-Beschreibung Windows:

  • Erst ist ein DOS-Kommandofenster zu öffnen (Text-Shell). Das geht z.B. mit Start->Ausführen-COMMAND-Enter. Mit IPCONFIG/ALL-Enter bekommt man die IP-Daten des Rechners. Die müssen jetzt mit den Einstellungen der Dreambox oben harmonieren. Ansonsten:
  • Falls auf der Rechnerseite die Adressen oder DHCP umgestellt werden sollen muß man die Eigenschaften vom "Local Area Connection" öffenen, und zwar von dem, wo das Kabel steckt, falls man mehrere hat. Bei Windows-XP geht das über Start->Einstellungen->Netzwerkverbindungen. Von den Connections wäht man wieder die des "Internet-Protokolls (TCP/IP)" und klickt auf dein Knopf für Einstellungen. IP-Adresse automatich beziehen entspricht DHCP, also aus damit und die Wunschadressen eintragen.
  • Wenn die von IPCONFIG /ALL angezeigten Adressen stimmen kann der erste Test erfolgen: ein PING zur Adresse der Dreambox (nicht des Rechners!) Beispiel: "PING 10.0.0.5". Als Antwort kommen warscheinlich vier gleiche Zeilen. Bei "Zielhost nicht erreichbar." ist was schief gegangen. Noch mal alles prüfen und probieren und schon mal überlegen welche(r) Freund(in) helfen könnte. Ist aber alles ok kommt sowas wie "Antwort von 10.0.0.5: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128" und Freude ist angesagt.

Software auf dem Rechner

  • Wenn der PING erfolgreich war, ist die Festplatte der Dreambox noch nicht als Netzwerklaufwerk vorhanden aber es gibt viele Möglichkeiten auf die Dreambox zuzugreifen. Dabei wird man immer wieder nach der IP-Adresse (siehe oben) und nach dem Login gefragt werden. Dieses ist auf der Dreambox standardmäßig auf "root" und "dreambox" eingestellt.
  • Die ganze Festplatte ist u.a. per FTP erreichbar
  • Die Software der Dreambox werden ständig verbessert.
    Ein Update vom PC aus ist relativ leicht zu machen.


Hier eine Übersicht von Dreambox- und Video-Software für den PC




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